Die erste Schule in Aschheim

Entnommen der gemeindl. Festschrift 1974

Im 18. Jahrhundert unterrichteten Eremitenlehrer in einer Klause bei der St. Emmerams Kapelle Kinder aus Aschheim und Umgebung.

Eine lange Geschichte

Entnommen der gemeindl. Festschrift 1974
  • 18. Jahrhundert Unterricht der Kinder aus den umliegenden Dörfern in der Klause in Feldkirchen neben der Emmeramskirche
  • 1814 wurde das Schulgebäude an der Ismaninger Straße Nr. 6 fertig gestellt.
  • 1818 Einführung der allgemeinen Schulpflicht
  • 1905 Neubau nebenan, Ismaninger Str. Nr. 8 (ab 1974 Rathaus, inzwischen abgerissen)
  • 1965 Landschulreform, Schulverband Kirchheim/Heimstetten entstand, Aschheim wurde diesem zugegliedert
  • 1971 Aschheimer Kinder besuchten ab der fünften Klasse die Schule in Kirchheim/Heimstetten
  • 1973 erst jetzt wird Aschheim zur eigenständigen Schule; zuvor gehörte die Schule der Verbandsschule Kirchheim/Heimstetten an.
  • 1974 Fertigstellung und Einweihung des neuen (heutigen) Schulhauses am Herdweg 16 unter Bürgermeister Franz Ruthus zu Beginn mit 5 Klassen und 177 Schülerinnen und Schülern; damals sehr moderne Ausstattung mit Fernsehern, Videorekordern, Projektionstafeln, Radiogeräten und Lautsprecheranlage; Rektor: Herr Hanslbauer
  • 1981 auch die Dornacher Kinder gehen nun in Aschheim zur Schule, nicht mehr wie bisher in Riem (Folge der Gemeindegebietsreform)
  • 1992/1993 Erweiterungsanbau an der Nordseite mit Räumen für den Hort und die VHS
  • 1998/1999 Bau der Gymnastikhalle2000/2001 Aufstockung im Nordbereich
  • 2001/2002 Aufstockung des Südteils und südliche Erweiterung; Einrichtung von Räumen für die Mittagsbetreuung im Untergeschoss
  • 2003 Die Außenstelle der Realschule Ismaning wird im Südbereich der Schule untergebracht
  • 2004 Die eigenständige Realschule Aschheim wird vom Bayerischem Kultusministerium errichtet, vorläufige Unterbringung in der Grundschule
  • 2004-2006 Bau der Realschule an der Eichendorffstraße, Aufstellen von Containerklassenräumen für die Realschüler auf dem Gelände der Grundschule
  • 2006 Fertigstellung des Realschulgebäudes, die Grundschule übernimmt die Räume im Südtrakt
  • 2006 Namensgebung „Kelten-Grundschule“ aufgrund geschichtlicher Gegebenheiten; im Zuge der Namensgebung wird das Schulwappen entwickelt; der Künstler Bernhard Süßbauer zeichnet einen Drachen, der gezeichnet und als Plüschdrachen zum Schulmaskottchen wird; beim Förderverein kann er als Schlüsselanhänger erworben werden und es werden T-Shirts mit seinem Bild verkauft; die Kinder tauften den Drachen „Wiggerl“, in Erinnerung an den früheren Rektor Ludwig Gütlein, dem die Kelten-Grundschule ihren Namen verdankt
  • 2011/2012 Im Schulgebäude sind Außenklassen der Rupert-Egenberger-Schule untergebracht, sowie ein Hort und eine Mittagsbetreuung
  • 2013/2014 Verlängerung des Anbaus an der Südseite, Einrichtung eines neuen Sportplatzes und Pausenhofs
  • 2022 Einweihung der neuen Dreifachturnhalle
  • 2023 Neubau des Hausmeisterhauses und Abriss des alten Gebäudes

Quelle: Gemeindearchiv Aschheim + Kelten-Grundschule

Tafel mit der Schulgeschichte AschheimsBautafel zum Neubau am Herdweg

Das Wappen

Ein Teil der Schwertscheide mit Drachenmotiv Zeichnung und Vorlage.
(Foto A. Pütz, Zeichnung Chr. Eggl

Das Wappen der Kelten-Grundschule Aschheim hat eine besondere Bewandtnis. Das Motiv stammt von einer keltischen Schwertscheide, die 1999 in einem Männergrab aus der Zeit um etwa 350 v. Chr. in Dornach gefunden wurde. Bei den beiden dargestellten Wesen handelt es sich um kleine Drachen oder Wasservögel die sich mit weit geöffnetem Maul spiegelbildlich gegenüber stehen. Zu sehen ist dieses Schwert in der Geschichtlich-heimatkundlichen Sammlung in Aschheim. 


Die AschheiMuseum App

AschheiMuseum

Hallo vom 15.11.2024

Spaß mit Wiggerl: AschheiMuseum mit neuem Highlight für Kinder

www.tz.de/muenchen/region/hallo-muenchen/aschheim-museum-app-kinder-rallye-wiggerl-fuehrung-ausstellungen-geschichten-audioguide-93411115.html